Warum Singen so gesund ist |
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Kinder singen gern und viel. Sie spüren instinktiv, dass es Balsam ist für ihre Seele und ihren Körper. Beim Singen durchfluten Glückshormone unseren Körper, und ein Gefühl der Ruhe und Geborgenheit umgibt uns. Sogar unser Herz schwingt in heilsamer Weise mit.
Singen führt meistens rasch zu einer erhöhten Produktion des "Schmuse-Hormons" Oxytocin, das bei Frauen unmittelbar nach der Geburt, vor allem aber beim Sex vermehrt im Körper auftritt. Es euphorisiert und beruhigt zugleich, weckt Gefühle von Liebe und Fürsorglichkeit. Unangestrengtes Singen hat meist eine entspannungs-fördernde und stressabbauende Wirkung, was sich in einer Senkung des Kortisolspiegels, des Blutdrucks und der Herzfrequenz zeigt. Kortisol ist ein Hormon, das bei Stress ausgeschüttet wird und bei langzeitiger Erhöhung gesundheitsschädigend ist. Bei Männern wird zudem die Ausschüttung von Testosteron vermindert, was ebenfalls zu einer ruhigeren, weniger aggressionsanfälligen Gestimmtheit beiträgt. Beim Singen werden zudem Endorphine, körpereigene "Schmerzlinderer", verstärkt ausgeschüttet, die auch als "Glückshormone" bezeichnet werden. Melatonin, das beruhigend und schlaffördernd wirkende Hauptsekret der Zirbeldrüse, DHEA, ein Hormon der Nebenniere und Immunglobulin A treten alle beim positiv erlebten Singen vermehrt auf. Die Wirkung der Hormone führt dazu, dass sich unter Menschen, die zusammen singen, leichter eine Atmosphäre von Vertrautheit, Geborgenheit und Heiterkeit ausbreiten kann.
Gedankenstrom unterbrechenFaszinierend ist auch die Wirkung des Singens auf unser Nervensystem. Je nach der Art der Musik regt sie das sympathische oder das para-sympathische Nervensystem an. Singen und Musik kann also in kaum vergleichbarer Weise unser vegetatives Nervensystem harmonisieren. Erstaunlich ist, dass es eine direkte Verbindung zwischen unserer Kehlkopfmuskulatur und dem parasympathischen Vagusnerv gibt. Der Parasympathikus ist zuständig für Entspannung, Regeneration, Senkung des Blutdrucks und Verlangsamung von Herzfrequenz und Gehirnwellen. In unserer Gesellschaft, wo wir oft unter Dauerstrom stehen und unser Sypathikus auf Hochtouren läuft, sind Entspannung und Erholung von grösster Bedeutung, um im Gleichgewicht zu bleiben. Singen ist ein einfacher, wirkungsvoller Weg, eine gesunde Harmonie ins Leben zu bringen, die erst noch Spass macht.
BuchtippWolfgang Bossinger: "Die heilende Kraft des Singens", Books on Demand, ISBN 3-8334-1547-9, für ca. Fr. 38.- Artikel aus "dropazytig", Dez. 2005
Singanlässe aller ArtGerne übernehme ich es, eine Gruppe von Menschen zum gemeinsamen Singen zu (ver-)führen, sei das an einem Fest, Geburtstag, Jubiläum, Teamtag, Hochzeit, Abschied, Neuanfang, u.a.- ich bin flexibel und kann mich auf jede Situation einstellen, auch auf jede Gruppengrösse. Kontaktieren Sie mich, wir finden bestimmt einen Weg!
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